Ein Blog und was daraus werden soll

Ein Blog, in dem gar nicht wirklich gebloggt wird? Das muss sich schleunigst ändern.

Es gab so viel anderes zu tun, erst musste die Website als solche online gehen, und wie es immer so ist, wenn es einen festen Termin gibt (nämlich den Erscheinungstermin des Buches) ging in den letzten Wochen vor dem Launchen so manches schief. Dennoch: Das Buch ist erschienen, die Website online, das Forum umgezogen, die erste Etappe des Interviewmarathons geschafft.

Anlass zum Aufatmen und Durchatmen. Nun ist wieder Luft für Neues. Zum Beispiel die Erweiterung der Website, auf der so manche Seite ein Platzhalterleben fristet und immer noch auf ihren Text wartet. Und natürlich auch fürs Bloggen. Schon eine ganze Weile überlege ich, worüber ich in diesem, schon so lange geplanten SFMK-Blog eigentlich schreiben will. Ein Konzept muss her, das weiß jeder, der schreibt, ein Plan, eine Nische, ein Thema. Soll es nur um Singlefrauen mit Kinderwunsch und Solomütter gehen oder dürfen es auch allgemeinere Fragen rund ums Kinderkriegen und Kinderhaben sein? Soll es um die großen gesellschaftspolitischen Fragen oder die kleinen Alltagsmomente gehen? Zahlen und Fakten oder Eindrücke und Emotionen?

Mütterblogs gibt es im Netz bereits ohne Ende. Braucht es wirklich noch einen? Darauf zumindest habe ich eine eindeutige Antwort: Ja, auf jeden Fall, denn noch gibt es im Netz zu wenig zu lesen über die Solomütter. Ich kenne einige Singlefrauen, die in ihrer Kinderwunschzeit regelmäßig gebloggt haben, aber spätestens seit ihre Kinder die ersten Schritte gemacht haben, schlummern die Blogs in den Tiefes des Netzes vor sich hin. Noch ein Grund mehr, hier wieder eine Plattform zu schaffen, auf der ich und andere regelmäßig posten.

Wie bei allen Projekten wird sich auch der Blog mit der Zeit entwickeln und verändern. Das ist ja gerade das Spannende daran. Vielleicht starte ich mit den Alltagsthemen und lande am Ende doch bei den ganz großen Fragen. Oder umgekehrt. Ich bin selbst gespannt, wo dieses Projekt hinführen wird. Und solange ich wegen der allgegenwärtigen Spammer die Kommentarfunktion hier noch nicht abschalten muss, freue ich mich natürlich besonders über Feedback, damit ich weiß, was ankommt da draußen und was ihr lesen wollt.

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